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Neue Rettungswache in Ludwigsfelde eingeweiht

Nach langer Wartezeit konnten die Kolleginnen und Kollegen aus Ludwigsfelde am 25.10.2019 offiziell ihre neue Rettungswache in Betrieb nehmen. Im Rahmen einer Einweihungsfeier mit über 100 anwesenden Gästen kamen u.a. der Geschäftsführer unseres Rettungsdienstes Herr Mieles, die Landrätin Frau Wehlan, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst Herr Dr. Schult sowie der Bürgermeister von Ludwigsfelde Herr Igel zu Wort.

Herr Hinz aus der Personalabteilung der Rettungsdienst Teltow-Fläming GmbH eröffnete die Veranstaltung mit einigen einleitenden Worten.

Danach hielt zunächst die Landrätin unseres Landkreises, Frau Kornelia Wehlan, eine Rede. Sie führte an, dass in einem aufstrebenden, wirtschaftsstarken Landkreis wie Teltow-Fläming unter anderem auch einer gut aufgestellten Gesundheitsfürsorge ein sehr hoher Stellenwert zufällt. Hierzu zähle vor allem auch ein gut organisierter Rettungsdienst. Damit dieser seine hoheitlichen Aufgaben zu voller Zufriedenheit erfüllen könne, sei auch der Bau von neuen Rettungswachen nötig. Daher seien die in die Rettungswache Ludwigsfelde investierten 3 Millionen Euro sinnvoll eingesetztes Geld, nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger. Auch weitere Neubauprojekte seien in Planung und z.T. auch schon im Wirtschaftsplan vorgesehen. Die bis dato größte Rettungswache des Landkreises werde dem Wachstum Ludwigsfeldes und seines Umlandes gerecht.

Zum Schluss dankte Fr. Wehlan u.a. dem Krankenhaus Ludwigsfelde, dem Architekturbüro, den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern des Landkreises sowie allen übrigen Bauausführenden und wünschte den Retterinnen und Rettern aus Ludwigsfelde alles Gute.

Im Anschluss ergriff der Geschäftsführer unseres Landkreises Herr Denny Mieles das Wort.

Er dankte ebenso Frau Wehlan für ihre Worte wie allen Anwesenden für ihr Erscheinen. Dies spiegele das große Interesse am Rettungsdienst und seiner Entwicklung wider und sei auch ein Zeichen für dessen hohen Stellenwert in Gesellschaft und Politik. Mit einigem Schmunzeln verriet er, dass im Vergleich zum BER-Projekt die Termine nach Baubeginn im Großen und Ganzen eingehalten werden konnten, auch wenn es hier und da, z.B. durch den Diebstahl mehrerer Starkstromkabel, zu Verzögerungen gekommen war.

Im Mittelpunkt hätte zu jeder Zeit die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestanden. Optimale Arbeitsbedingungen seien Garant für gute Arbeit. Auch würden die Ausrückzeiten verbessert, was einen entscheidenden Einfluss auf das regelmäßige Erreichen der sogenannten Hilfsfrist habe.

Zum Überblick führte er im Anschluss einige Eckdaten an:

Der Rettungswachenstandort Ludwigsfelde steht unter der Leitung von J. Haferkorn und seinem Abwesenheitsvertreter J. DuChesne. 3 Geschosse mit einer Gesamtfläche von über 800 m² stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. Derzeit arbeiten ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ludwigsfelde, in einer Schicht sind dabei min. 7 Funktionen durch sie zu besetzen. Die Wache in Ludwigsfelde ist der am meisten frequentierte Standort in Teltow-Fläming: 15-mal am Tag verlassen die Fahrzeuge in Ludwigsfelde die Wache zu Einsätzen. Auch aus diesem Grund sei der Bau großzügig geplant. Auch auf ein weiteres Ansteigen der Einsatzzahlen müsse man sich einstellen.

Im weiteren Verlauf blickte Herr Mieles auf die Anfänge des Bauprojekts und die ersten Gespräche im Jahre 2015 zurück. Damals sei er noch von einem deutlich schnelleren Projektverlauf ausgegangen und präsentiert selbstkritisch ein Zeitungsinterview, in welchem er von einem Einzug in die neue Rettungswache Ende 2016 ausging. Er selbst habe in den letzten Jahren so viele Erfahrungen durch solch ein großes Bauprojekt sammeln können. Vor seinen Danksagungen blickte er noch in die Zukunft und sprach von weiteren Neubau- bzw. Umbauprojekten in Dahlewitz (soll 2020 in Betrieb gehen), Petkus, Dahme (Mark) und Klausdorf.

Herr Mieles sprach einen persönlichen Dank aus an seine Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung des Eigenbetriebes und des Landkreises, an das Hauptamt des LK Teltow-Fläming und hier vor allem an das Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, an das Planungs- und das Ingenieurbüro, an alle beteiligten Gewerke und Behörden, an das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde, alle Mitglieder des Kreisausschusses der letzten Legislaturperiode sowie vor allem an die Kolleginnen und Kollegen der Rettungswache in Ludwigsfelde, die die letzten Jahre unter erschwerten Bedingungen aufgrund fehlender Räumlichkeiten arbeiten mussten.

Im Anschluss an die Rede von Herrn Mieles wurde von ihm und der Landrätin Frau Wehlan ein besonderer Dank an die Herren Dübe und Lademann ausgesprochen, die in ihren damaligen Funktionen im Landkreis vor mehreren Jahren wichtige Grundsteine für den Bau der Rettungswache gelegt hatten. Sie erhielten neben einem Blumenpräsent ein Andenken an diese Veranstaltung und den Neubau in Form eines kleinen Übergabeschlüssels.

Es folgte die eigentliche Schlüsselübergabe durch die Landrätin an den Geschäftsführer und die zu dieser Zeit im Dienst befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungswache Ludwigsfelde.

Als letzte Redner kamen der Ärztliche Leiter Rettungsdienst Herr Dr. Schult und der Bürgermeister von Ludwigsfelde Herr Igel zu Wort.

Herr Dr. Schult hob hervor, dass man stolz sein könne auf eine hohe fachliche, menschliche und organisatorische Qualität im Rettungsdienst Teltow-Fläming. Er sprach einen allgemeinen Dank an alle Beteiligten aus und wünschte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg und Freude an ihrer herausfordernden und anspruchsvollen Tätigkeit.

Herr Igel stellte zunächst das Wachstum von Ludwigsfelde als Chance, aber auch als Herausforderung dar, was auch am Bau der Rettungswache zu sehen sei. Der Neubau sei, genau wie die sich auch noch im Bau befindliche Erweiterung des Krankenhauses Ludwigsfelde, sehr wichtig für Ludwigsfelde, da Rettung Dienst am Menschen sei und Vertrauen schaffe. Im Notfall gehe es um jede Sekunde.
Zum Ende dankte er auch noch den anwesenden Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Ludwigsfelde für die Zusammenarbeit und ihre Rücksichtnahme auf den Rettungsdienst, der in den letzten Jahren oft auf die Räumlichkeiten der Feuerwehr zurückgreifen musste.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, die Rettungswache zu besichtigen und ins Gespräch mit allen Anwesenden zu kommen.

Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen aus Ludwigsfelde viel Spaß mit den neuen Räumlichkeiten!

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